Leserbrief von Karl-Heinz Binder an den Südkurier

Die Aussage im Kommentar im letzten Zeitungsbericht über das Aktionsbündnis Stop Südumfahreung „Fahrplan für Bürgerbegehren steht“ vom 17.07.2021 heißt es sinngemäß wie folgt:
… dass die Stellungsname der Stadt an den Kreisrat auf der Meinung von 26 Menschen beruht. Das entspräche bei einer Einwohnerzahl von 14.000 einer Prozentzahl 0,2 % der Bevölkerung von Markdorf.
Das ist ein brutaler Angriff auf die Demokratie. Diese 26 Menschen sind der Bürgermeister und 25 Gemeinderät, die von der Markdorfer Bevölkerung demokratisch gewählt wurden und den Auftrag haben, die Markdorfer zu vertreten.
Das ist 100 % Markdorf. Was denken denn die Leute wer oder was sie sind! Hier wird die Bürgerschaft mit solchen Aussagen nach Strich und Faden verunsichert.
Wenn die Gegner der Südumfahrung, einschließlich der Medien so weitermachen, brauchen wir bald keine demokratisch gewählten Volksvertretungen mehr.
Gehts noch?
Der Antrag zum erneuten Bürgerentscheid, wurde vom Gemeinderat am Dienstagabend, den 13.07.2021 abgelehnt!
Laut Aussage von Frieder Stärke soll über das Bürgerbegehren ein erneuter Antrag zum Bürgerentscheid möglich werden.
Es geht nicht um die Frage, ob die Südumfahrung gebaut werden soll oder nicht, sondern lediglich darum, ob die Stadt in ihrer Stellungnahme an den Kreistag die Umfahrung ablehnen oder befürworten soll.
Diese Stellungnahme will der Kreistag in sein Votum einfließen lassen, wenn er sich über den Baubeschluss berät. Diese Zusage gibt es vom Kreisrat doch bereits. Ein neuer Bürgerentscheid würde die Stadt gewiss einen weiteren mittleren 5 stelligen Betrag kosten.
Warum nochmals? Worum geht es dem Aktionsbündins in diesem ganzseitigem (!) Bericht?
Es wurde noch nie ein Vorschlag für die Lösung des Verkehrsproblems in Markdorf gemacht. Man verstehe die Menschen die an der Bundesstraße 33 und an den „Schleichwegen” wohnen.
Ist das alles? Man ist halt dagegen ohne Verantwortung zu übernehmen. Typisch.
0